Krankheitsbilder


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Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland: Ungefähr 80 % bis 85 % der Bevölkerung leiden im Verlauf ihres Lebens unter Rückenschmerzen, bei 10 % bis 15% gehen diese Schmerzen in eine Chronifizierung über.

 

Die so verursachten Kosten sind erheblich. Eine große deutsche Studie aus der Allgemeinbevölkerung zeigt, dass Gesundheitsleistungen im Wert von 2,2 % des Bruttosozialprodukts von Deutschland durch Rückenschmerzen verursacht werden.

 

Das Symptom Rückenschmerz ist eine der Hauptursachen für Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit.  So sind z.B. in den USA ca. 101,8 Mio  Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr auf Rückenschmerzen zurückzuführen.


Chronische, degenerative Wirbelsäulenerkrankung

Die chronisch degenerative Wirbelsäulenerkrankung ist eine Folge von Verschleiß im Wirbelkanal.

 

Sie beginnt immer mit der Austrocknung, der Bandscheibe. Dies führt im betroffenen Segment zu einer gesteigerten Beweglichkeit (Mikroinstabilität). Die auftretenden Scherkräfte wirken vor allem im Bereich der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) und verursachen Rückenschmerzen. Es können Bandscheibenvorfälle und Wirbelgelenksarthrosen auftreten.


Bandscheibenprolaps (Bandscheibenvorfall)

Unter einem  Bandscheibenvorfall versteht man das Austreten von Bandscheibenmaterial in Richtung Rückenmarkskanal oder Nervenaustrittsöffnungen.

 

Bandscheiben sind die Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Außen haben sie einen festen Faserring (Anulus fibrosus), innen bestehen sie aus einer gel- oder geleeartigen, zähflüssigen, wasserhaltigen Masse - dem Gallertkern (Nucleus pulposus). lm Zuge von Alterungsprozessen oder durch Überlastung kann es zu Rissen im Faserring kommen. Teile des Gallertkerns können durch den Faserring herausgedrückt werden und in den Spinalkanal gelangen und dann auf den Rückenmarkssack oder die Nervenwurzeln drücken.

 

Wie kommt es zu einem Bandscheibenvorfall?


Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung)

Unter einer Spinalkanalstenose versteht man eine Verengung des Spinalkanals und u.U. auch der seitlichen Nervenaustrittsöffnungen (Neuroforamina).

 

Die Spinalkanal- und Neuroforamenstenose ist zum einen das direkte Resultat der Bandscheibendegeneration (die Höhenminderung (und manchmal Vorwölbung) der Bandscheibe führt zur Verengung der Nervenaustrittsöffnungen) sowie auch Folge überschießender, körpereigener Reparaturversuche (verstärkt auftretende Scherkräfte führen zur Wirbelgelenksarthrose (Spondylarthrose), verdickten Gelenkkapseln und zu knöchernen Abstützreaktionen (Wirbelspondylose) - der Körper versucht das betroffene Wirbelsäulensegment einzusteifen. Hieraus resultiert dann eine Verengung des Wirbelkanals.


Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)

Eine Spondylolisthesis ist häufig das fortgeschrittene Ergebnis eines Bandscheibenverschleißprozesses.

 

Hierdurch werden die passiven Haltestrukturen wie Wirbelgelenke, Bänder und die Bandscheibe überlastet, was zu einem Gleiten des einen Wirbels über den anderen führt. 


Facettensyndrom /-arthrose

Die Facettengelenke oder Zwischenwirbelgelenke sind kleine Gelenke, die die Verbindung zwischen den Gelenkfortsätze benachbarter Wirbel bilden und die Beweglichkeit der Wirbelsäule garantieren. Sie bilden eine funktionelle Einheit zusammen mit den Bandscheiben und den Bändern (im Wesentlichen: Ligamentum flavum, PLL und Ligamentum interspinosum) der Wirbelsäule. 


Osteochondrose

Eine Osteochondrose ist eine knöcherne Veränderung der Wirbelkörper als Folge von Bandscheibenverschleiß.